Christ und Politik

Was sagt die Bibel zum Thema Politik?

Ein Rechtsstaat unter Gott:

Klar ist, dass die Kriterien für Gut und Böse die Gebote Gottes sind, nicht das Rechtsempfinden der Politiker oder des Volkes.
Der Staat soll für Recht und Ordnung nach biblischen Massstäben sorgen, denn es sollen sich nicht diejenigen fürchten, die Gutes tun, sondern nur die, die Böses tun.
(gemäss 5. Mose 4,5–8)

"Das Gesetz ist der heilige Wille Gottes, und die Gebote sind heilig, gerecht und gut." (Römer 7,12)

Der Staat handelt im Auftrag Gottes. Darum ist es richtig, sich für den Staat einzusetzen, aber auch dafür zu sorgen, dass Staat und Gesellschaft Gottes Auftrag kennen und beachten.
Das kann durch niemanden besser geschehen als durch Christen.

Wenn der Staat "Gottes Diener" ist, dann können ihn die anderen Diener Gottes, nämlich die Gläubigen, nicht ignorieren oder sich selbst überlassen:

" 1 Jedermann sei untertan der Obrigkeit, die Gewalt über ihn hat. Denn es ist keine Obrigkeit außer von Gott; wo aber Obrigkeit ist, die ist von Gott angeordnet. 2 Wer sich nun der Obrigkeit widersetzt, der widerstrebt der Anordnung Gottes; die ihr aber widerstreben, ziehen sich selbst das Urteil zu. 3 Denn vor denen, die Gewalt haben, muss man sich nicht fürchten wegen guter, sondern wegen böser Werke. Willst du dich aber nicht fürchten vor der Obrigkeit, so tue Gutes; so wirst du Lob von ihr erhalten. 4 Denn sie ist Gottes Dienerin, dir zugut. Tust du aber Böses, so fürchte dich; denn sie trägt das Schwert nicht umsonst: Sie ist Gottes Dienerin und vollzieht das Strafgericht an dem, der Böses tut. 5 Darum ist es notwendig, sich unterzuordnen, nicht allein um der Strafe, sondern auch um des Gewissens willen. 6 Deshalb zahlt ihr ja auch Steuer; denn sie sind Gottes Diener, auf diesen Dienst beständig bedacht. 7 So gebt nun jedem, was ihr schuldig seid: Steuer, dem die Steuer gebührt; Zoll, dem der Zoll gebührt; Furcht, dem die Furcht gebührt; Ehre, dem die Ehre gebührt."
(Römer 13,1–7)
"Erinnere alle in der Gemeinde daran, sich der Regierung und den staatlichen Behörden unterzuordnen. Sie sollen ihnen gehorchen und darüber hinaus bereit sein, bei allem Guten mitzuwirken."
(Titus 3,1)

Alle ohne Ausnahme müssen sich den Trägern der Staatsgewalt unterordnen. Denn es gibt keine staatliche Macht, die nicht von Gott kommt. Die jeweiligen Amtsträger sind von ihm eingesetzt. Wer sich also gegen die staatliche Ordnung auflehnt, widersetzt sich der Anordnung Gottes, und wer das tut, zieht sich damit die Verurteilung im Gericht Gottes zu.
(gemäss Römer 13,1–2 und ff.)

Weiterführende und sehr ausführliche Informationen zum Thema finden Sie in der Publikation "Christ und Politik" und auf dieser Webseite.

Wieso gerade Christen für das Wohlergehen der Schweiz wichtig sind:

Die Freiheit und Stabilität, die unsere Schweiz ausmachen, verdanken wir nicht dem Zufall, sondern zu einem grossen Teil unseren Vorfahren, die nicht selten für diese Freiheit alles riskiert haben. Mit ihrem Einsatz haben unsere Vorfahren eine Schweiz geprägt, die für ihre Werte und Strukturen weltbekannt ist.

Zumindest ebenso wichtig wie der persönliche Einsatz unserer Vorfahren ist aber auch das Fundament, auf welchem sie das Erfolgsmodell Schweiz aufgebaut haben:
Dabei handelt es sich um ein biblisch-christliches Fundament und die damit einhergehenden Tugenden und Werte. Dies wird bereits im ersten Satz der Präambel der Bundesverfassung, sowie an vielen anderen Orten, sichtbar.

Wir leben in einer Zeit, in der das Fundament unseres Landes, die christlichen Werte, immer mehr in Frage gestellt und abgeschafft werden.
Gerade deshalb ist es wichtig, dass der bibelgläubige Christ nicht passiv zusieht, sondern aktiv wird und seine Verantwortung wahrnimmt - und in der Schweiz hat glücklicherweise jeder Bürger noch immer die Möglichkeit, die Sache selbst in die Hand zu nehmen.

Eine greifbare Möglichkeit, aktiv zu werden, ist die EDU zu unterstützen. Konkrete Anregungen finden sie hier.