Veröffentlichungen der EDU Kanton Solothurn

Publiziert in der Solothurner Zeitung und im EDU Standpunkt Mai 2017, Seite 13 LESERBRIEF ZUM LEHRPLAN 21

Muss wirklich alles umgekrempelt sein?

Eduard Winistörfer - Präsident EDU Kanton Solothurn

Am 21. Mai 2017 legen wir an der Urne mit unserem Votum zur Volksinitiative "Ja zu einer guten Volksschule ohne Lehrplan 21" den Fahrplan für die nächsten Schülergenerationen fest. Diese wiederum sind die Zukunft unserer Gesellschaft.

Der ursprüngliche zur Vernehmlassung gelangte Lehrplan umfasste ca. 550 Seiten mit über 4000 Kompetenzen, die die Schüler zum Ende der Volksschule können sollten.
2013 hatte ich dieses Machwerk durchgearbeitet und eine Stellungnahme abgegeben.
Die revidierte Version ist nur um ca. 10 % „abgespeckt“ worden, basiert jedoch immer noch auf unzähligen sogenannten Kompetenzen. Wobei, wenn man sich diese einmal näher betrachtet, kann man sich fragen, wessen "Geistes Kind" dahintersteckt. Für mein Verständnis ist vieles nur als pädagogischer Slogan ohne für Lehrpersonen brauchbare Konturen zu verstehen.

Ich frage mich, wie viele der Befürworter dieses Machwerk überhaupt selbst durchgearbeitet haben.

Der individualisierende Unterricht mit selbstorganisiertem Lernen wird als die Zukunft propagiert. Es wird zur Glaubensfrage ob diese Art zu lernen kindgerecht ist. Auch die Lehrperson bleibt nicht zentral und könnte zum Lernbegleiter verkommen. Ob dies in der Praxis umgesetzt und wie der Lehrperson eine gewisse Methodenfreiheit weiterhin zugestanden werden kann wird sich erst nach der Einführung so richtig manifestieren.

Die Frage sei erlaubt, ob ein an und für sich gut funktionierendes Bildungssystem ohne wirkliche Not umgekrempelt werden muss, nur damit man sogenannt modern ist und auf der Kompetenz-Welle mitreitet?

Ich bin der Überzeugung, dass dies nicht notwendig ist und werde im Mai klar ein JA zu einer guten Volksschule ohne Lehrplan 21 einlegen.

Publiziert im EDU Standpunkt - Mai 2016, Seite 1 NICHT IM WILLEN DES SCHÖPFERS

Christen an die Urne!

Eduard Winistörfer - Präsident EDU Kanton Solothurn

Kürzlich war in den Medien zu lesen: «Grossbritannien lässt Gen-Manipulationenan Embryonen zu» oder «Novum: Erstmals in Europa (GB) dürfen Forscher in die DNA von Embryonen eingreifen und menschliche Erbinformationen verändern».

Die Stammzellforscherin Kathy Niakan vom Francis Crick Institute in London hat nun als erste Wissenschaftlerin auf der Welt die Erlaubnis, in das Erbgut menschlicher Embryos einzugreifen. Gemäss ihrem Antrag an die «Human Fertilisation and Embryology Authority» (HFEA) möchte sie die Entwicklung von Embryonen in den ersten sieben Tagen nach der Befruchtung untersuchen. In dieser Zeit entwickelt sich aus der befruchteten Eizelle eine als «Blastozyste» bezeichnete Struktur aus 200 bis 300 Zellen. Gemäss Niakan kämen viele Gene, die während der frühen Phase aktiv seien, nur beim Menschen vor, so dass Tiermodelle nicht in Frage kämen. Fakt ist, dass sich für wenige tausend Dollar und in wenigen Tagen Zellen und Lebewesen gentechnisch umbauen lassen.
Eine weitere Schlagzeile war: «Jetzt wollen die Chinesen den Mann durch Mäusespermien ersetzen». Das Reich der Mitte will sich als Weltmacht in der Gentechnologie etablieren. Das könnte ihnen auch gelingen, denn moralische Bedenken gibt es nur wenige. Chinesischen Forschern soll es erstmals gelungen sein, aus embryonalen Stammzellen einer Maus Spermien zu züchten, mit denen dann anschliessend gesunde Mäuse gezeugt wurden.

Am 5. Juni können wir über die Änderung des Fortpflanzungsmedizingesetzes (FMedG) abstimmen und dabei noch korrigierend eingreifen. Denn wer Embryonen genetisch verändert, verändert nicht nur einen Menschen, sondern alle seine Nachkommen!

Publiziert im EDU Standpunkt - Mai 2016, Seite 10 EDU KANTON SOLOTHURN

Rückblick und Ausblick

Eduard Winistörfer - Präsident EDU Kanton Solothurn

Wegen den Nationalratswahlen war das vergangene Jahr für unsere kleine Partei sehr herausfordernd, gingen wir doch, nebst dem grossen aber notwendigen Zeitaufwand aller aktiven Mitglieder und Kandidaten, auch ein finanzielles Wagnis ein.

Dank den Spenden, die wir hinsichtlich der Wahlen entgegennehmen durften, sowie der Kostenersparnis bei der Flyer-Auslieferung an die Gemeinden durch die Kandidaten selbst, konnten wir die Rechnung trotzdem ausgeglichen abschliessen. Im Namen des Vorstandes danke ich allen Spendern herzlich, insbesondere auch jenen, die nicht Parteimitglieder sind. Ihr habt uns sehr ermutigt und spornt uns an, aktiv zu bleiben und unsere Ziele für eine auf christlichen Werten basierende Schweiz weiter zu verfolgen.

Junge EDU Kt. Solothurn?

Derzeit prüfen wir die Möglichkeit zur Gründung einer «Jungen EDU Kanton Solothurn».
Unsere Vision ist, jungen Christen die Möglichkeit zu bieten, sich in der Politik einzubringen und in einer Jungpartei mit Gleichaltrigen Erfahrungen zu sammeln. Wir rufen deshalb alle jungen Frauen und Männer, die unsere christlichen Werte bewahren wollen, dazu auf, sich politisch zu engagieren.
Liebe Leserinnen und Leser, helfen Sie mit und verbreiten Sie bitte diese Sicht in Ihrem Bekanntenkreis. Ermutigen Sie junge Christen und machen Sie sie auf diese Möglichkeit aufmerksam.
Auf unserer Webseite können Sie sich über uns und unsere Werte informieren. Daselbst werden wir auch ein Anmeldeformular aufschalten, wo sich Interessierte im Alter von 16 – 35 Jahren registrieren können.
Gerne werden wir die Interessierten über das weitere Vorgehen informieren und hoffentlich zu einer Gründungs- und konstituierenden Versammlung einer «jEDU Kanton Solothurn» einladen können.

Kantonale Initiative

Die Unterschriftensammlung für die Initiative «JA zu einer guten Volksschule ohne Lehrplan 21!» geht in den Schlussspurt, die Sammelfrist läuft nur noch bis am 23. Juli 2016. Wenn es Ihnen auch ein Anliegen ist, darüber abstimmen zu können, so braucht es Ihre Unterstützung. Unterschriftsbögen und Argumentarien können Sie auf unserer Webseite herunterladen.

Vielen Dank für Ihr Interesse und zukünftige Unterstützung, sei es durch Mitarbeit in der Partei, Bekanntmachung und Werbung für die EDU, wie auch finanzielle Hilfe. Herzlichen Dank auch allen, die uns im Gebet begleiten und für uns einstehen.

Publiziert im EDU Standpunkt - Sept. 2015, Seite 15 EDU KANTON SOLOTHURN KANDIDIERT MIT LISTE 11

Für christliche Werte!

Eduard Winistörfer - Präsident EDU Kanton Solothurn

Nach 2011 tritt die EDU Kanton Solothurn bereits zum 2. Mal zu den Nationalratswahlen an. Wir bewerben uns für die noch 6 Nationalratssitze (2011 waren es 7 Sitze).

Mit unserem Engagement wollen wir Ihnen, liebe Wählerinnen und Wähler im Kanton Solothurn, eine echte Alternative zu den etablierten Parteien anbieten, indem wir uns für den Erhalt der christlichen Werte in der schweizerischen Politik einsetzen.
In erster Linie soll nicht das Wahlergebnis der Partei oder einzelner Personen massgebend sein, sondern wir wollen primär unserer Mission nachleben, unseren Gott und seine Werte öffentlich zu vertreten.
Auch dieses Jahr wollen wir wieder als Zeugen für seine Sache aufstehen.

Nach den letzten Nationalratswahlen, die uns zwar kein Mandat bescherten, jedoch für uns aufgrund des kurz vorher erfolgten Neubeginns sehr positiv ausfielen, blicken wir mit Spannung auf die Wahlen 2015.

Liebe Solothurner, wir bitten Sie um Ihre Unterstützung zum Erhalt der christlichen Wurzeln unserer Nation und zur Würdigung unseres Engagements, indem Sie unseren Wahlzettel (Liste 11) einwerfen.
Vielen Dank!

Publiziert im EDU Standpunkt - Dez. 2014, Seite 3

Die EDU Heute: Bekanntheit und Wahrnehmung in der Schweizer Politik?

Eduard Winistörfer - Präsident EDU Kanton Solothurn

In Bezug auf die Nationalratswahlen 2015 habe ich mir Gedanken über den Sinn einer Teilnahme gemacht - dies besonders bei uns im Kanton Solothurn.

Wenn ich die Entwicklung unserer Partei betrachte, bekomme ich den Eindruck, dass der Kanton Solothurn ein karger Boden für die EDU darstellt. Nach der Neugründung im Dezember 2008 und dem anfänglichen Wachstum der Mitgliederanzahl hat sich eine Stagnation eingestellt. Die Neueintritte werden praktisch durch die Fluktuationen ausgeglichen.

Betrachtet man die Altersstruktur, so muss man feststellen, dass das Interesse an der Mitgestaltung in der jüngeren Generation, dies speziell bei uns Christen, heute nicht besonders gross ist. Betrachtet man die aktuelle Lage auf unserer Erde, so wäre die Wahrnehmung der Stimme der Christen heute umso wichtiger.

Gerade in dieser Zeit, in der ich über den Sinn meines Einsatzes für die EDU und deren Zukunft im Kanton Solothurn Gedanken mache, wurde ich von einem Vorstandsmitglied einer grösseren kantonalen Jungpartei um ein Gespräch ersucht. Dabei ging es um eine zukünftige Zusammenarbeit in kantonalen Angelegenheiten.
Auf meine Frage, wieso gerade mit der EDU und nicht mit der eigenen Mutterpartei, bekam ich inhaltlich in etwa folgende Antwort:
Die EDU wird in besagter Jungpartei, und dies besonders im Vorstand, als authentischer, gradliniger und den eigenen Positionen und Werten gegenüber als treu und wahrhaftig angesehen.

Wenn ich diese Aussage gewissen Presseartikeln, zitiere "Kleinstpartei, winzige EDU...", gegenüber stelle, so macht mir das Mut, dass die Stimme der EDU im Kanton Solothurn doch wahrgenommen wird.

Ist die EDU also doch ein Wegweiser und Leuchtfeuer in der heutigen Zeit?!

Lieber Leser, ich möchte Sie aufrufen, sich aktiv an der Gestaltung unserer Zukunft zu beteiligen. Durch Ihre Mitarbeit und Mittragen in Ihren EDU Kantonal-Parteien stärken Sie die Partei und dadurch die Zukunft einer christlichen Schweiz.

Publiziert im EDU Standpunkt - März 2014, Seite 1

Moderne Ethik - im Sog des Mainstreams?

Eduard Winistörfer - Präsident EDU Kanton Solothurn

SRF-News vom 19.01.2014: Die Nationale Ethikkommission (NEK) will in der Schweiz die Eizellenspende [1] erlauben.
Kommissions-Mitglied Brigitte Tag sagte in der Tagesschau: "…dass wir uns für die Eizellenspende aussprechen werden, eine Stellungnahme wird demnächst veröffentlicht."

Die Wissenschaftskommission des Nationalrates stimmte mit 13 zu 7 und einer Enthaltung für dieses Vorhaben.

Nur weil etwas machbar und in anderen Ländern üblich ist und bereits von hunderten Schweizerinnen dort in Anspruch genommen wird, muss es moralisch und ethisch trotzdem nicht in Ordnung sein.

Was ist, wenn bei einer Vorsorgeuntersuchung eine sogenannte "Fehlentwicklung" diagnostiziert wird?
Die Stellungnahme der NEK zur Abstimmung über die Fristenregelung vom Juni 2002 lautete: "Aufgrund ihrer Überlegungen unterstützt die NEK den Grundgedanken der Fristenregelung."

Seit dem 1. Januar 2014 ist im Kanton Solothurn die Vereinbarung der Kantone AG, BL, BS und LU (Sitz in BS) für eine gemeinsame Ethikkommission Nordwest- und Zentralschweiz (EKNZ) in Kraft gesetzt.

Benötigen wir heute solche Kommissionen die uns sagen, was moralisch und ethisch ist?

Wir Christen sind hier gefordert. Wir sollten uns nicht nur in unseren Wohlfühlzonen (Gemeinden, Hauskreise, etc.) betätigen. Wir besitzen mit dem Wort Gottes den Leitfaden.

Liebe Leserinnen und Leser, ich möchte Sie ermutigen, sich aktiv einzubringen. Eine Gute Möglichkeit ist die aktive Mitarbeit in der EDU.

"Ohne eine gute Regierung geht jedes Volk zugrunde; wo aber viele Ratgeber sind, gibt es Sicherheit." (Spr.11.14)
"Wenn ein Volk Gottes Gesetz befolgt, wird es stark. Verstösst es dagegen, stürzt es sich ins Verderben." (Spr.14.34)

[1] wird bei Frauen angewandt, in deren Eierstöcke keine Eizellen heranreifen. Dazu werden einer anderen Frau Eizellen entnommen, diese mit den Spermien des Partners befruchtet und der Frau eingesetzt.