Rückblick auf die Nationalratswahlen 2015

Die Chancen standen gut...

Siehe Einschätzung von restmandat.ch

Dennoch vermochte die EDU in den Kantonen Bern und Zürich den erhofften Nationalratssitz knapp nicht zu erreichen. Die beiden stärksten Kantonalsektionen der EDU mussten sogar eine leichte Einbusse beim Wähleranteil hinnehmen. Damit bleibt die EDU nach dem Verlust ihres einen Sitzes bei den Wahlen 2011 leider auch für die nächsten 4 Jahre ohne Nationalrat.

Auch wir im Kanton Solothurn hatten eigentlich mit etwas mehr Wähleranteil gerechnet. Wir dürfen uns aber über einen leichten Zuwachs von 0.49 auf 0.51% freuen und wollen auch in den kommenden Jahren aktiv bleiben.

Wir möchten uns bei den Wählern bedanken, die uns bei diesen Wahlen mit ihrer Stimme unterstützt haben!

Liste 11

Eduard Winistörfer

Eduard Winistörfer

1948, Winistorf, verheiratet, zwei Kinder
Regionalverkaufsleiter pensioniert, Präsident EDU Kanton SO
Bürgergemeindepräsident in Winistorf seit 2013
Coach Berufswahlplattform 2011
Bürgerrat Ersatz 1997-2013
Aktuar Forst-Kommission 1989-1993
Friedensrichter 1989-1993

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Joachim Gangl

Joachim Gangl

1957, Lostdorf, verheiratet
Fachbereichsleiter geschützte Werkstatt, Sozialtherapeut ICP
Automechaniker EFZ
Vizepräsident EDU Kanton SO
Obmann FC Biberstein seit 2013
Präsident SRS Mittelland 2000-2008
Präsident SC Altstadt Olten 1986-1989

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Adrian Roth

Adrian Roth

1965, Deitingen, verheiratet, drei Kinder
Fachmann Betriebsunterhalt EFZ, Sanitärmonteur EFZ
Vorstand EDU Kanton SO
Bibelschule mit Diplomabschluss
Mitglied Umweltschutzkommission 2001-2009
Ersatzmitglied Schulkommission 1997-2000
Ersatzmitglied Gemeinderat 1997-2000

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Frieda Gutjahr

Frieda Gutjahr

1961, Bellach, verheiratet, drei Kinder
Pflegefachfrau HF, Berufsbildnerin
Vorstand EDU Kanton SO
Sekretariat EDU Kt. SO 2009-2014
Mitglied Vormundschaftsbehörde 2005-2009
Mitglied Sozialhilfekommission 2005-2009

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Amanda Jordi

Amanda Jordi

1958, Biberist, verheiratet, ein Kind
Spanisch-Lehrerin
Ernährungsberaterin
Universitätsabschluss in Ernährungswissenschaft
Erwachsenenbildnerin/Coaching

Portrait auf smartvote.ch

Keine Listenverbindungen...

Die EDU Kanton Solothurn hat sich entschieden, für die Nationalratswahlen 2015 ohne eine Listenverbindung mit einer anderen Partei anzutreten.

Bezugnehmend auf unsere christlichen Grundwerte ist die EDU Kt. Solothurn überzeugt, dass es aus moralisch und ethischen Gründen dem Wähler gegenüber ehrlicher ist, in den Wahlkampf einzutreten, ohne Kompromisse einzugehen.

...auch nicht mit der SVP

Geht die EDU Kanton Solothurn keine Listenverbindung mit der SVP ein, erhöht sich das Risiko, dass die SVP im Kanton Solothurn einen Nationalratssitz verliert und die Mitte-Links-Parteien indirekt gestärkt werden. Dies liegt sicherlich nicht in unserem Interesse.
Jedoch wird eine solche Verlagerung oft überzeichnet. Schliesslich gewänne nicht eine Mitte-Links-Partei einen Sitz dazu, der vorher von der SVP SO besetzt war, sondern es geht lediglich ein Sitz für den Kanton Solothurn verloren, der neuerdings dem Kt. AG zugutekommen wird.

Die Chancen bestehen, dass die SVP Schweiz durch Zulegen in einem anderen Kanton einen Sitzverlust im Kanton Solothurn ausgleichen können wird.

So ist uns unsere Integrität wichtiger, als ein indirekter Gewinn der Mitte-Links-Parteien.

Die EDU im Vergleich zu anderen Parteien:

Dank modernen Wahlplattformen wie z.B. smartvote.ch wird deutlich ersichtlich, wie sich die EDU im Vergleich zu den anderen, ihr angeblich nahestehenden Parteien positioniert.
Mit Hilfe der Smartmap lassen sich die Kandidierenden der Parteien Schweizweit bis lokal gut vergleichen.
Ebenfalls interessant ist dieser vom SRF publizierte Vergleich zu den Positionen der einzelnen Parteien.

Folgend ein Zitat aus einem Beitrag der Geschäftsleitung der EDU Schweiz:

Warum EDU und nicht SVP wählen?

Die SVP vertritt zwar eine bürgerliche Politik und setzt sich engagiert gegen den EU-Betritt und für die Unabhängigkeit der Schweiz ein. Doch ist die SVP auch eine Partei, die zunehmend vom Zeitgeist erfasst wird (wenn auch mit einer Verzögerung von ca. 20 Jahren).
In wichtigen ethischen Fragen ist die SVP inzwischen kein verlässlicher Partner mehr: Zwar hat der SVP-Zentralvorstand knapp die Nein-Parole zur PID beschlossen, doch waren 80% der SVP-Parlamentarier für die Vorlage.
Ein Vergleich der Abstimmungsparolen zu wichtigen Abstimmungsvorlagen seit 2002 zeigt, dass die EDU nicht einfach nur eine SVP plus Bibel ist.

Warum EDU und nicht EVP wählen?

Die EVP ist als Ganzes ziemlich klar Mitte-Links positioniert (vgl. Smartmaps der EVP, EDU und SVP).
Wer eher eine bürgerliche Politik unterstützen möchte, ist daher bei der EDU gut aufgehoben. Obwohl die EVP in wichtigen ethischen Fragen (z.B. PID) eigentlich ein engagierter und verlässlicher Partner ist, haben einige EVP-Exponenten aus Sicht der EDU eine zu liberale Haltung.
Immer weniger distanzieren sich Politikerinnen und Politiker aus den Reihen der EVP vom Zeitgeist und dem damit einhergehenden humanistischen, liberalen Werteverlust und tolerieren Homosexualität.